Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Schilddrüsenunterfunktion wird auch Hypothyreose genannt. Damit ist gemeint, dass deine Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, was alle Stoffwechselprozesse in deinem Körper verlangsamt. Dadurch werden zahlreiche Körperfunktionen beeinflusst. Es sind dies unter anderem
Einige Schilddrüsenunterfunktionen sind angeboren, andere treten erst im Laufe des Lebens auf. Es gibt Kinder, die ohne oder mit einer fehlerhaften Schilddrüse geboren werden. Bei anderen Menschen fängt die Schilddrüse irgendwann an, zu wenige Hormone zu produzieren. Auch ist es möglich, dass die Schilddrüse operativ entfernt werden muss. Ein Jodmangel kann ebenfalls Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Wichtig: Diese Krankheit bedarf einer ärztlichen Behandlung und kann nicht mit Homöopathie oder Heilpflanzen behandelt werden.
Folgende Symptome sind für eine Schilddrüsenunterfunktion einschlägig:
Wenn du an mehreren dieser Symptome leidest, solltest du mit einem Arzt sprechen, der eine Untersuchung vornehmen und eine entsprechende Diagnose stellen kann. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt sich von einem Arzt mit einer Blutuntersuchung und der Bestimmung verschiedener Werte leicht feststellen oder ausschliessen. Er wird auch die geeignete Therapie in die Wege leiten und mit dir die Behandlung besprechen. Auch andere Krankheiten wie eine gestörte Blutbildung können für die Symptome verantwortlich sein.
Falls du an einer Hypothyreose leidest, erfolgt die Behandlung der Krankheit meist, indem du künstliche Schilddrüsenhormone in Tablettenform zu dir nimmst. Wie hoch die jeweilige Dosis sein muss, ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt auch davon ab, ob deine Schilddrüse gar keine Hormone oder nur zu wenige produziert. Auch ist es nötig, die Therapie und die Dosis laufend an veränderte Lebensphasen anzupassen. Eine Schwangerschaft oder andere Erkrankungen können etwa dazu führen, dass die Hormondosis angepasst werden muss.
Wenn du eine Schilddrüse hast, die einfach nicht genügend Hormone produziert, kannst du beispielsweise bestimmte Lebensmittel zu dir nehmen, die die Hormonproduktion unterstützen und die Nährstoffe enthalten, die die Schilddrüse benötigt. Wenn dir jedoch die Schilddrüse operativ entfernt wurde oder du ohne Schilddrüse geboren wurdest, bringt dir eine entsprechende Ernährung in Bezug auf die Schilddrüse kaum etwas.
Wenn du kein jodiertes Salz nimmst, kannst du das benötigte Jod einfach zu dir nehmen, indem du auf dieses Salz umstellst. In der Schweiz ist es überall erhältlich. Du benötigst etwa 30 bis 70 Mikrogramm Selen pro Tag. Das kannst du abdecken mit folgenden Nahrungsmitteln:
Gerade beim Selen ist es empfehlenswert, dass du dieses über natürliche Lebensmittel zu dir nimmst, da eine übermässige Einnahme von Selen das Diabetesrisiko erhöht. Zink, von welchem du sieben bis elf Milligramm täglich benötigst, ist enthalten in
Wenn davon gesprochen wird, dass du bestimmte Lebensmittel vermeiden solltest, ist dies meistens der Fall, weil sie die Hormonmedikamente beeinflussen, die du wegen der Schilddrüsenunterfunktion zu dir nehmen musst. Sehr oft musst du diese Lebensmittel aber nicht den ganzen Tag meiden, sondern nur während einer bestimmten Zeit. Besonders folgende Lebensmittel solltest du nicht zusammen mit den Schilddrüsenhormonen einnehmen:
Der Grund: Vitamin C, Koffein und Kalzium können eine optimale Aufnahme des Hormons ins Blut verhindern oder stören. Sei ausserdem vorsichtig mit Sojaprodukten. Wenn du an einer Schilddrüsenunterfunktion leidest, solltest du nicht zu viel Soja zu dir nehmen, da dadurch Aktivität und Funktion der Schilddrüsenhormone gestört werden kann.
Du liebst Kartoffeln in allen erdenklichen Variationen und kannst von Kartoffelstampf, Bratkartoffeln oder Tortilla gar nicht genug bekommen? Dann ist die Kartoffeldiät das Richtige für dich. Die Kartoffeldiät gibt es in verschiedenen Varianten. Bei einigen sind Beilagen wie Gemüse, Fisch und mageres Fleisch erlaubt. Dennoch ist diese Ernährungsform stark kohlenhydratlastig und wird deshalb von Ernährungsexperten nicht empfohlen. Du wunderst dich, wie du mit der als „Dickmacher“ bekannten Kartoffel abnehmen kannst? Ganz einfach, die Kartoffel enthält Kalium, das dem Körper Wasser entzieht. Über einen längeren Zeitraum solltest du die Kartoffeldiät aber nicht anwenden.
Low Carb gehört zu den beliebtesten Ernährungsformen überhaupt. Viele schwören auf die kohlenhydratarme Ernährungsweise, da sie sich positiv auf die Figur auswirkt und für viele auch eine gesundheitsfördernde Ernährungsform darstellt. Ob Low-Carb-Lebensmittel wirklich so gesund sind und worauf du bei dieser Ernährung achten solltest, erfährst du in dem folgenden Artikel.
Wer sich mit gesunder Ernährung und Muskelaufbau auseinandersetzt, der kommt am Thema „essentielle Aminosäuren“ nicht vorbei. Dabei handelt es sich um Eiweissverbindungen, die für den Körper sehr wichtige Funktionen erfüllen. Essentielle Aminosäuren sind daher lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Wie essentielle Aminosäuren im Organismus wirken, welche es gibt und was du sonst noch beachten musst, erfährst du in diesem Artikel.
Intervallfasten, auch bekannt als intermittierendes Fasten, ist eine Ernährungsform, die von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern immer häufiger empfohlen wird. Es hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern hat auch viele weitere positive Effekte auf die Gesundheit. Wie du die richtige Methode für dich findest, in deinen Alltag integrieren kannst und welche häufigen Fehler du vermeiden solltest, erfährst du hier.
Saccharose ist umgangssprachlich als Zucker bekannt. Die synonyme Bezeichnung Haushaltszucker, Rohrzucker oder Raffinade bezeichnet nur unterschiedliche Formen der Zuckergewinnung. Zunächst ausschliesslich aus Zuckerrohr gewonnen, entwickelten die Perser bereits 600 nach Christus eine Methode, sowohl zuckerhaltigen Sirup als auch Zuckerkristalle aus dem Zuckerrohr zu gewinnen. Die Zuckerrübe, die in den europäischen Breitengraden zum stärksten Konkurrenten des Rohrzuckers wurde, ist erst seit 200 Jahren im landwirtschaftlichen Gebrauch und führte zu einer Krise in den bis dato vorherrschenden Zuckerrohranbauländern. Hier wurde der Süssstoff vergleichbar mit Gold aufgewogen. Spannende Fakten zum Thema Saccharose haben wir dir hier zusammengestellt.
Während Fett früher im Allgemeinen als eher gesundheitsschädigend eingestuft wurde, so weiss man heute, dass Fette lebensnotwendig sind und einen wichtigen Bestandteil unserer Ernährung bilden. Fette an sich führen deshalb weder zu Übergewicht, noch lösen sie die Symptome von Volkskrankheiten aus. In Wahrheit handelt es sich um eine ganz bestimmte Art von Fetten, die sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Die Rede ist hier von den sogenannten Transfettsäuren, die ihre Herkunft vor allem in der Industrie haben. Was Transfettsäuren sind, wo sie vorkommen und warum du sie lieber vermeiden solltest, erfährst du hier.